Neurodermitis
(atopische Dermatitis/endogenes Ekzem)
Die Haut des Neurodermitikers reagiert extrem überempfindlich auf ganz alltägliche Umweltreize. Meist beginnt die Hautreaktion schon im Säuglingsalter mit dem sogenannten Milchschorf. Später wehrt sich die Haut mit rötlichen Papeln, Trockenheit, Bläschen oder knötchenförmigen Verdickungen besonders in den Armbeugen und Kniekehlen und einem äußerst quälenden Juckreiz, der oft so stark ist, dass die Patienten sich blutig kratzen.
Auslöser: Die genaue Ursache der Neurodermitis kennt man bis heute nicht. Obwohl sie keine reine Allergie ist, sind Heuschnupfen, Nahrungsmittelunverträglichkeit oder allergisches Asthma typische Begleiterscheinungen. Auslösende Faktoren können bestimmte Nahrungsmittel, z.B. Milch und Hühnerei sein, aber auch Pollen, Hausstaub oder Tierhaarschuppen. Hautreizende Stoffe wie Wolle, Seife, Waschmittel, Weichspüler können ebenso zum Auftreten der Neurodermitis führen, wie psychische Belastungen (Stress).
Ein weiterer Faktor ist die Vererbung. Die Wahrscheinlichkeit, an Neurodermitis zu erkranken, ist dann besonders hoch, wenn bereits Eltern oder Geschwister an einer Allergie leiden.








